Ventrale Levatorplastik - eine verläßliche Methode zur operativen Behandlung der Belastungsinkontinenz
J. Lahodny · Geburtshilfe und Frauenheilkunde · 1981 · Heft 11 · S. 769-776
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Es wird eine neue Operationsmethode zur Behandlung der weiblichen Belastungsinkontinenz angegeben. Die anatomische Bedeutung der posturethralen Levatorschwinge wird besonders hervorgehoben. Die polytraumatisch lateralisierten M. pubococcygei werden aufgesucht und sorgsam freigelegt. Nach Mobilisierung des faszienüberzogenen M. levator ani erfolgt die mediane Vereinigung der beiden Beckenbodenmuskelanteile. Die muskuläre Adaptierung beginnt subsymphysär und wird nach dorsal auf eine den Erfordernissen entsprechende Strecke fortgesetzt und somit eine feste suburethrale und subvesikale Muskelplatte…