Schwangerschaftsbeendigung bei konvulsiver Eklampsie mittels »Prostaglandin-Kappe«
W. Grünberger, P. Husslein · Geburtshilfe und Frauenheilkunde · 1982 · Heft 10 · S. 755-757
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Bei fünf Schwangeren mit therapieresistenten eklamptischen Anfällen in der 26. bis 33. Schwangerschaftswoche wurde eine Schwangerschaftsbeendigung vorgenommen. Da in allen fünf Fällen eine überaus unreife Portio uteri vorlag, wurde die Geburtseinleitung durch lokale Applikation einer Prostaglandin(PGE2)-Lösung mittels Portioadapter durchgeführt. Die Geburtszeiten waren kurz; nur einmal traten geringe, medikamentös bedingte Nebenwirkungen auf; in allen Fällen konnte eine operative Geburtsbeendigung vermieden werden. Bereits kurz nach der Fruchtausstoßung waren die Patientinnen beschwerdefrei, sämt…