Ovarialtumor nach Hysterektomie
T. J. Horvath, H. Biedermann, A. E. Schindler · Geburtshilfe und Frauenheilkunde · 1980 · Heft 12 · S. 1087-1092
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Im Zeitraum zwischen 1962 und 1973 wurden 1811 Frauen an der Universitäts-Frauenklinik Tübingen einer vaginalen oder abdominalen Hysterektomie unterzogen, wobei die Adnexe erhalten waren. Eine maligne Veränderung des Uterus lag in diesem Kollektiv nicht vor. 41 Patientinnen wurden bis 1978 wegen einer Ovarneubildung erneut operiert. Diese Befunde traten zwischen 5 und 130 Monate nach Hysterektomie auf. Benigne oder auch prämaligne Veränderungen des Uterus hatten keinen Einfluß auf die Häufigkeit des späteren Auftretens eines Ovarialtumors. Bei Uterus myomatosus ließen sich signifikant häufiger Ov…