Modifizierte Gasblasentechnik zur Behandlung eines umgeschlagenen Riesenrisses*
H. Lincoff, I. Kreissig · Klinische Monatsblätter für Augenheilkunde · 1982 · Heft 01 · S. 29-34
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Mit Hilfe einer kleinen Gasblase wird ein zur Papille umgeschlagener Riesenriß entfaltet, was mit einer großen Gasblase nicht möglich war. Die biomikroskopische Untersuchung konnte zeigen, dass in der Regel bei einer Erstoperation keine Glaskörperadhärenzen am zentralen Rißlappen vorhanden sind. - Die intraokular injizierte kleinere Gasblase hat im Gegensatz zur großen Blase die Form einer plankonvexen Linse. Mit Hilfe ihrer spitzwinkligen Begrenzungskante kann die Gasblase unter den Rißlappen gelangen, ihn entfalten und dadurch zurückschlagen. Die kleine Gasblase hat den Nachteil, dass sie nicht…