Der fibröse metaphysäre Defekt (fibröser Kortikalisdefekt, nicht-ossifizierendes Knochenfibrom)
J. Freyschmidt, H. Ostertag, D. Saure · RöFo - Fortschritte auf dem Gebiet der Röntgenstrahlen und der bildgebenden Verfahren · 1981 · Heft 04 · S. 392-400
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Der FMD besitzt sowohl im Stadium des fibrösen Kortikalisdefektes als auch im Stadium des nicht-ossifizierenden Knochenfibroms eine sehr spezifische Röntgensymptomatik, die selten differentialdiagnostische Überlegungen mit der Konsequenz einer Probeexzision notwendig macht. Voraussetzung für das Vermeiden einer Fehleinschätzung der Läsion ist die strikte Beachtung des kompletten Vorliegens der bekannten Röntgensymptomatik: Metaphysäre Lage, eindeutige Beziehung zur Kortikalis, gut definierte Grenzen zum gesunden Knochen, maximale Größe bis 6-7 cm, Vorkommen im Wachstumsalter, seltene Lokalisation…