Austritt aus dem Endothelium und Freisetzung von Histamin bei intravaskulärem Kontrastmittel
R. Raininko · RöFo - Fortschritte auf dem Gebiet der Röntgenstrahlen und der bildgebenden Verfahren · 1981 · Heft 04 · S. 445-449
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Die durch Megluminjodamid hervorgerufene Endothelverletzung wurde an der Aorta der Ratte untersucht. Eine Mischung aus Blut und Kontrastmittel erwies sich als für das Endothelium toxischer als das Kontrastmittel allein. Diese Differenz verschwand nach Prämedikation mit Antihistamin, wodurch aber die von dem Kontrastmittel allein hervorgerufene Verletzung nicht beeinflußt wurde. Es scheint, daß Megluminjodamid Histamin aus dem Blut freisetzt, nicht jedoch aus dem Endothel der Aorta oder aus dem umgebenden Gewebe in Mengen, die durch die Methode nachweisbar sind. Leukozyten sind eine Histaminquelle…