Lakunäre Infarkte im Computertomogramm
H. Zeumer, E. B. Ringelstein, K. C. Klose · RöFo - Fortschritte auf dem Gebiet der Röntgenstrahlen und der bildgebenden Verfahren · 1981 · Heft 05 · S. 488-494
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Es wird über 84 Patienten mit ischämischen Hirnläsionen berichtet, die CT-morphologisch keine erkennbare Hirnrindenbeteiligung aufwiesen. Bis 2 cm große (lakunäre) Läsionen von Stammganglien und Marklager treten in der Regel ohne relevante angiographische Befunde auf. Die klinische Prognose ist in diesen Fällen günstig. Läsionen größer als 2 cm im Durchmesser treten meist infolge hämodynamisch wirksamer Gefäßstenosen auf. Die Prognose hängt nicht nur von der Größe der Läsion, sondern auch von deren Lokalisation , insbesondere in bezug zu den motorischen Bahnsystemen, ab. Aus der differentialdiagn…