Morphologische und metrische Abweichungen der Handknochen beim Down-Syndrom - eine radiologische Studie
R. Rochels, F. Schmid · RöFo - Fortschritte auf dem Gebiet der Röntgenstrahlen und der bildgebenden Verfahren · 1980 · Heft 07 · S. 30-33
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Die Auswertung von 2758 Röntgenbildern der Handknochen von 1047 Patienten mit Down-Syndrom deckte eine Reihe morphologischer wie metrischer Aberrationen auf: Wir fanden Pseudoepiphysen in 82,4 %, eine Brachymesophalangie in 67 %, eine Dysmesophalangie in 4,6 % sowie eine Klinodaktylie in 56,4 %. Die Werte für die Handlänge sind beim Down-Syndrom in allen Altersklassen hochsignifikant kleiner als im Normkollektiv; es besteht zudem eine ausgeprägte Akromikrie. Die aufgeführten Veränderungen werden als Zeichen sowohl der zerebralen Affektion als auch der generalisierten Mesenchymbeteiligung interpre…