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Neue Erkenntnisse über die Wirkung von Azetazolamid (Diamox) auf den intraokularen Druck und den Säure-Basenhaushalt des Blutes nach oraler Applikation*

M. Söser, M. Ogriseg, B. Kessler, H. Zirm · Klinische Monatsblätter für Augenheilkunde · 1980 · Heft 01 · S. 88-92

Dokument
1095568
CareLit-ID
Jahr
1980
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
ja
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Klinische Monatsblätter für Augenheilkunde
Autor:innen
M. Söser, M. Ogriseg, B. Kessler, H. Zirm
Ausgabe
Heft 01 / 1980
Jahrgang 176
Seiten
88-92
Erschienen: 1980-01-01 00:00:00
ISSN
0023-2165

Zusammenfassung

Zusammenfassung Während die intravenöse Gabe von Azetazolamid (Diamox) meist zu einer gut beobachtbaren intraokularen Drucksenkung führt, ist die orale Verabreichung weniger wirkungsvoll. Die gleiche Menge Diamox (500 mg) senkt den intraokularen Druck nach intravenöser Gabe um 38%, nach oraler um 17%. Die durch Diamox bedingte metabolische Azidose entsteht zeitlich unabhängig nach der Drucksenkung und ist deutlich geringer nach oraler Applikation als es nach intravenöser Gabe beobachtet wurde. Dies bedeutet eine Verringerung der Gefahr einer metabolischen Dekompensation.

Schlagworte

Azetazolamid Azidose Klinische Monatsblätter für Augenheilkunde