Handmannsche Sehnervenanomalie und Morning Glory Syndrom („Windenblüten-Syndrom”)
H. Pau · Klinische Monatsblätter für Augenheilkunde · 1980 · Heft 05 · S. 745-751
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Sowohl bei der HANDMANNSCHEN Sehnervenanomalie als bei dem „Morning Glory Syndrom” handelt es sich um eine starke Verlagerung der Sehnervenscheibe nach hinten. Das entstandene peripapilläre Sklerastaphylom kann zylinderförmig („HANDMANNSCHE Sehnervenanomalie”) oder trichterförmig („Morning Glory Syndrom”) sein. Das peripapilläre Sklerastaphylom wird häufig unterschiedlich stark von embryonalem (BERGMEISTER-Papille) rötlich grauem zentral weißem Gewebe ausgefüllt. Die sich in der Tiefe des Sklerastaphyloms teilenden Zentralgefäße treten dann überwiegend als kleine Gefäße am inneren Rande des Skler…