CareLit Fachartikel
Behandlung der Aspermie nach Lymphadenektomie mit Imipramin
D. Kröpfl, G. Plewa, H. Behrendt, R. H. Ringert · Aktuelle Urologie · 1982 · Heft 05 · S. 259-261
Dokument
1095618
CareLit-ID
Jahr
1982
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
ja
zitierfähig
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung 27 Patienten, die als Folge einer bilateralen retroperitonealen Lymphadenektomie (RLA) Ejakulationsstörungen aufwiesen, wurden mit Imipramin 3 × 25 mg behandelt. Von 16 bei mehrfachen Kontrollen überprüften Patienten wiesen 12 (72%) einen Therapieerfolg auf. Nach Einsetzen der antegraden Ejakulation war eine tägliche Einzeldosis von 25 mg Imipramin zur Erhaltung der Ejakulation ausreichend. Imipramin hat sich als Medikament zur Behandlung von Ejakulationsstörungen nach einer RLA bei nicht-seminomatösen Hodentumoren bewährt.
Schlagworte
Testicular cancer
Lymphadenectomy
Ejaculation disorders
Imipramine
Aspermie
Aktuelle Urologie