Assoziationen von HLA-Antigenen zum systemischen Lupus erythematodes und seiner Krankheitssymptomatik
H.-J. Lakomek, Ch. Specker, B. M. E. Kuntz, G. Goerz · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1982 · Heft 20 · S. 766-770
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Die Frequenzen von Histokompatibilitätsantigenen (HLA) bei 42 Patienten mit systemischem Lupus erythematodes wurden mit denen einer Standardgruppe verglichen. Es fanden sich Frequenzerhöhungen der HLA-Antigene A1 (48 % gegenüber 28 %) und B8 (48 % gegenüber 16 %). Noch deutlichere Assoziationen zu den HLA-Antigenen A1 und B8 bzw. zum Phänotyp A1,B8 zeigten Patienten, die bei Erkrankungsbeginn jünger als 40 Jahre waren, sowie solche mit eher ungünstiger Prognose (starke Erhöhung der nDNS-Antikörper, Komplementerniedrigung, Lungen- oder Nierenbeteiligung).