Infarktgrößenbegrenzung durch nicht-chirurgische Rekanalisation der Koronararterien
K. P. Rentrop, H. Blanke, K. R. Karsch, G. Rahlf, K. Leitz · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1981 · Heft 24 · S. 765-770
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Bei 18 Infarkt-Patienten wurde das verschlossene Kranzgefäß innerhalb von 8,2 ± 6,9 Stunden nach Beschwerdebeginn durch intrakoronare Streptokinase-Infusion wiedereröffnet (Untersuchungsgruppe). Die Ejektionsfraktion stieg von 51,4 ± 9,8 % vor der Reperfusion auf 55,9 ± 9 % sofort nach Beendigung der Streptokinase-Infusion (P < 0,01); das akinetische Segment verkürzte sich von 10,2 ± 6,1 cm auf 7,1 ± 4,9 cm (P < 0,025). Im chronischen Infarktstadium und nach Bypass-Operation ergaben sich keine weiteren signifikanten Veränderungen. Achtzehn konservativ behandelte Patienten (Kontrollgruppe K) waren…