Diagnose einer Nabelschnurtorsion als wahrscheinliche Abortursache in der zwölften Schwangerschaftswoche durch „Aborthysteroskopie”
P. Brandner, M. Schlenker, P. Diebold, Ch. Otte, K. J. Neis · Geburtshilfe und Frauenheilkunde · 1999 · Heft 07 · S. 377-380
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Eine 21jährige II-gravida Nullipara, Z. n. Frühabort zwei Jahre zuvor, wurde mit sonographisch zeitgerecht entwickelter aber avitaler Schwangerschaft in der 12. SSW zur Curettage zugewiesen. Vor der Curettage wurde in gleicher Sitzung durch Flüssigkeitshysteroskopie eine Uterusanomalie als Abortursache ausgeschlossen. Nach Inspektion des Uteruscavum wurde die Fruchthöhle mittels Endoschere eröffnet und das Hysteroskop eingeführt. Es fand sich ein zeitgerecht entwickelter Fetus ohne Zeichen der Autolyse oder erkennbare Fehlbildung. Als wahrscheinliche Ursache des Abortes fand sich eine mehrfach st…