Zur operativen Therapie der Schlucklähmung*
W. Ey · Pädiatrische Praxis · 1986 · Heft 04 · S. 223-225
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Eine Läsion der kaudalen Hirnnervengruppe, besonders des N. glossopharyngeus und des N. vagus, hat häufig eine hochgradige Störung des Schluckaktes zur Folge. Es kommt zur Lähmung der Schlundmuskulatur. Da infolge einer Schädigung des N. recurrens eine Stimmbandlähmung auftritt und häufig auch die sensiblen Anteile des N. IX und X ausgefallen sind, ist der lebenswichtige Schluckreflex beeinträchtigt, es besteht ständige Aspirationsgefahr mit nachfolgenden lebensbedrohlichen pulmonalen Komplikationen. Vordringliche Aufgabe des Laryngologen bei diesen Fällen ist es, die Aspirationsgefahr durch geei…