Zur Diagnose „intramurale Ösophagusdivertikulose”*
W. Bartholomé, B. Minnigerode · Pädiatrische Praxis · 1983 · Heft 05 · S. 220-222
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Seit dem Jahre 1960 wird vorwiegend im angelsächsischen Schrifttum eine Speiseröhrenveränderung unter der Bezeichnung intramurale Ösophagusdivertikulose beschrieben. Anhand der eingehenden klinischen und endoskopischen Untersuchung dreier einschlägiger Krankheitsfälle wird der Frage nachgegangen, ob es sich bei der intramuralen Ösophagusdivertikulose um ein eigenständiges Krankheitsbild oder lediglich um eine funktionelle Störung der Muskelaktivität der Speiseröhre mit umschriebenen Spasmen und mehr oder weniger flachen Ausstülpungen der intakten Mukosa (Relaxationsdivertikel) handelt.