Kardiosomatische Kopplung als differentieller Indikator für Komatiefe und Effektivität sensorischer Stimulation*
H. Hildebrandt, A. Zieger, A. Engel, A. Kraft · Aktuelle Neurologie · 1999 · Heft 04 · S. 171-179
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Koma wird von den Autoren als Dissoziation von endogenen Hirnstammrhythmen oder phasischen Aktivierungszuständen verschiedener Kompartimente des Nervensystems verstanden. Aufwachen aus dem Koma ist dann an eine zeitliche Kopplung solcher Aktivitätszustände gebunden, was wiederum als Voraussetzung für organismisches, ganzheitliches Verhalten gesehen werden kann. Aufgrund dieser Theorie wird postuliert, dass die Aktivitätskopplung zwischen motorischem Tonus und Herzfrequenz (die kardiosomatische Kopplung) mit wachsender Bewußtseinsnähe zunimmt, und dass durch eine gezielte Ansprache der Patienten (…