Spastik: Pathophysiologie Klinik und Pharmakotherapie
J. Noth · Aktuelle Neurologie · 1997 · Heft 05 · S. 188-193
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Die Spastik ist ein Syndrom, das sich nach akuten oder chronischen Schädigungen des ZNS einstellt, bei denen es zu Läsionen deszendierender motorischer Bahnen kommt. Da sowohl spinale als auch supraspinale Schädigungen unterschiedlichster Ätiologie Spastik hervorrufen können, allen voran Schlaganfälle, ist die Spastik eines der häufigsten neurologischen Krankheitssyndrome. Die Spastik ist charakterisiert durch den erhöhten, geschwindigkeitsabhängigen Dehnungswiderstand der Skelettmuskulatur, der sich - wie auch die anderen Plus-Symptome der Spastik (gesteigerte Muskeleigenreflexe, Klonus, Pyramid…