Intermittierende Therapie mit 7-S-lmmunglobulin bei chronischem Guillain-Barré-Syndrom, Myasthenia gravis und bei der multifokalen motorischen Neuropathie
K. Scheglmann · Aktuelle Neurologie · 1997 · Heft 06 · S. 248-252
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Retrospektiv wurde die chronisch intermittierende intravenöse 7-S-lmmunglobulintherapie (IVIG) bei schweren Verlaufsformen des chronischen Guillain-Barré-Syndroms (8 Patienten), der Myasthenie (5) und der multifokalen motorischen Neuropathie (2) untersucht. Bei durchschnittlich etwa 9 IVIC-Zyklen war das Ansprechen gut. Bei chronischem Guillain-Barré-Syndrom war nach 6 Monaten ein Wirkungsverlust zu beobachten, nicht aber bei Myasthenie und multifokaler motorischer Neuropathie. Die chronische IVIG-Therapie ist demnach eine therapeutische Alternative bei diesen neuromuskulären Erkrankungen.