Rückenschmerz: Fehldiagnose Osteoporose bei nicht sezernierendem multiplen Myelom
S. Johannes, T. Görke, M. E. Jöbges, W. Dillo, M. Blauth, D. Peest, T. F. Münte, R. Dengler · Aktuelle Neurologie · 1996 · Heft 04 · S. 176-178
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Ein 62jähriger Patient wurde über 2,5 Jahre wegen chronischer Rückenschmerzen behandelt. Neben anderen unspezifischen Veränderungen wurde ein Kalksalzverlust der Wirbelkörper diagnostiziert und unter der Verdachtsdiagnose Osteoporose konservativ behandelt. Innerhalb weniger Tage entwickelte sich dann eine inkomplette Querschnittsymptomatik. Die bildgebende Diagnostik zeigte eine Kompressionsfraktur des 6. Brustwirbelkörpers sowie eine Rückenmarkkompression durch Weichteilgewebe in dieser Höhe. Histopathologisch ergab sich ein Kappa-Leicht-Ketten-Plasmozytom. Im peripheren Blut konnte kein monoklo…