Multisystematrophie
G. K. Wenning, N. Quinn · Aktuelle Neurologie · 1994 · Heft 04 · S. 120-126
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Die Multisystematrophie (MSA) ist eine sporadische, in der Regel im 6. Lebensjahrzehnt beginnende Erkrankung des Zentralnervensystems, die klinisch in unterschiedlicher Kombination mit Parkinsonismus, autonomem Versagen, pyramidalen und zerebellären Zeichen einhergeht. Die Diagnose einer klinisch wahrscheinlichen MSA kann ohne Zusatzuntersuchungen gestellt werden. Herrscht unter den verschiedenen Symptomen das akinetisch-rigide Syndrom vor, schlagen wir die Bezeichnung „MSA vom SND-Typ” vor; dominiert die zerebelläre Symptomatik sollte eine „MSA vom OPCA-Typ” diagnostiziert werden. Ein pathologis…