Erfolgreiche Therapie einer heparinassoziierten Thrombozytopenie mit einem niedrig-sulfatierten Heparinoid
S. Herzog, W. Rath, W. Kuhn · Geburtshilfe und Frauenheilkunde · 1995 · Heft 03 · S. 164-166
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Heparinassoziierte Thrombozytopenien (HAT) sind eine vergleichsweise häufige Komplikation der Thromboembolieprophylaxe und -therapie. Die bisherigen Erfahrungen sprechen dafür, daß die HAT Typ II mit ihren gravierenderen Verlaufsformen durch einen Antikörper gegen polysulfatierte Epitope von Oligosachariden verursacht wird. Derzeit werden oft niedermolekulare Heparine bei denjenigen Patienten, welche trotz HAT einer weiteren antikoagulatorischen Therapie bedürfen, mit unterschiedlichem Erfolg eingesetzt. In der Literatur sind jedoch verschiedentlich Fälle einer Kreuzreaktion zwischen Standardhepa…