Aktinomykose und Intrauterinspirale
Th. Puchner, Ch. Egarter, K. Reisenberger, H. Kiss · Geburtshilfe und Frauenheilkunde · 1994 · Heft 05 · S. 311-313
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Eine genitale Aktinomykose-Infektion ist relativ selten und zeigt eine deutliche Koinzidenz mit langjähriger IUD-Applikation. Zwei asymptomatische Patientinnen mit Diagnose dieser Infektion anhand des zytologischen Abstriches werden zwei Patientinnen, bei denen die Exstirpation eines Tubovarialabszesses zur Diagnose führte, gegenübergestellt. Die Diagnostik der Aktinomykose erscheint problematisch; eine Einigung über entsprechende Screening-Tests fehlt. Übereinstimmung herrscht hingegen bezüglich IUD-Typen, Liegedauer der Spiralen und Sexualverhalten der Trägerinnen.