Leberdystrophie bei disseminierter Herpes-simplex-Infektion in der Schwangerschaft
H. Wolf, O. Kühler, P. Henke, G. Klose · Geburtshilfe und Frauenheilkunde · 1992 · Heft 02 · S. 123-125
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Eine Leberdystrophie bei einer Schwangeren bedingt durch eine disseminierte Herpes-simplex-Virus-Infektion ist selten, jedoch mit einer hohen Morbidität und Mortalität belastet. Nur eine frühzeitige Diagnosestellung und Therapie kann für Mutter und Kind lebensrettend sein. Ist die Genese der Virusinfektion wegen fehlender Serum-Antikörper nicht nachweisbar, so ist abzuwägen, ob im Einzelfall eine frühzeitige Leberbiopsie vor Entgleisung des Gerinnungssystems zur Sicherung der Diagnose vorgenommen werden sollte. Der Nachweis von Einschlußkörperchen im histologischen Präparat und die HSV-DNA-in-sit…