Subjektive Belastung einer adjuvanten Chemotherapie bei Mammakarzinom-Patientinnen
M. Krohn, G. Trams · Geburtshilfe und Frauenheilkunde · 1992 · Heft 11 · S. 693-697
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Es wurden 50 Patientinnen mit einem Mamma-Karzinom des Stadiums pT 1-3 mit axillärem Lymphknotenbefall ohne Fernmetastasen untersucht, die eine adjuvante Chemotherapie (CMF oder AC bzw. EC) erhielten. Längere Zeit nach Abschluß der Therapie wurden somatische und psychische Befindensstörungen sowie eine kritische Einschätzung der Kliniksituation evaluiert. Neben der Übelkeit und noch vor dem Haarausfall belastete die durch Chemotherapie aktivierte Erinnerung an das Karzinom. 92% der Patientinnen, die sich zu einer Chemotherapie entschlossen, machten ihre Entscheidungsfindung ausschließlich von der…