Die Behandlung der Tubargravidität per pelviskopiam - Komplikationen, Schwangerschafts- und Rezidivraten
H. Mecke, Ch. Argiriou, K. Semm · Geburtshilfe und Frauenheilkunde · 1991 · Heft 07 · S. 549-553
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Von 1977 - 1989 wurden an der UFK Kiel 298 Tubargraviditäten pelviskopisch operiert. 26 davon waren bereits rupturiert. Bei 251 Patientinnen (84 %) war organerhaltendes Vorgehen möglich, bei 205 durch longitudinale Salpingotomie, 46mal lag ein Tubarabort vor. Bei abgeschlossenem Kinderwunsch oder Rezidiv der gleichen Tube erfolgte bei 47 Patientinnen (16 %) eine Tubektomie. Komplikationen erforderten in 5 % eine Re-Pelviskopie und in 1 % eine Laparotomie. Eine Nachuntersuchung bei 143 Patientinnen mit Kinderwunsch erbrachte eine intrauterine Schwangerschaftsrate von 58 %. Die Abortrate betrug dab…