Psychopharmakotherapie in Schwangerschaft und Stillzeit
E. Davids, G. Gründer, H. Wetzel, O. Benkert · Fortschritte der Neurologie · Psychiatrie · 1998 · Heft 05 · S. 207-224
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Um Richtlinien für die Durchführung der Pharmakotherapie bei Schwangeren und Stillenden, die psychisch krank sind, zu entwickeln, wurde die Literatur vergangener Jahre zu diesem Thema kritisch durchgesehen. Eine in der Schwangerschaft durchgeführte medikamentöse Therapie mit Psychopharmaka kann hauptsächlich drei mögliche Komplikationen beinhalten: 1. Teratogenität, 2. Perinatalsyndrome (Perinataltoxizität) und 3. postnatale Entwicklungs- und Verhaltensstörungen (Verhaltenstoxizität). Die vorliegende Literatur läßt zu diesen Punkten nur wenige Schlußfolgerungen zu. Die pränatale Exposition gegenü…