Getriggerte transkranielle Magnetstimulation bei höheren kognitiven Funktionen
Th. Kammer, M. Spitzer · Fortschritte der Neurologie · Psychiatrie · 1996 · Heft 06 · S. 205-211
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Die getriggerte transkranielle Magnetstimulation (TMS) erlaubt die reversible kurzfristige Beeinflussung kortikaler Informationsverarbeitungsvorgänge. Durch Induktion eines Magnetfeldes mittels einer Spule wird ein Strom erzeugt, der sich entweder exzitatorisch oder inhibitorisch auf den darunterliegenden Kortex auswirkt. Die getriggerte TMS wurde zunächst am primären visuellen Kortex eingesetzt, kam jedoch in den vergangenen Jahren auch bei höheren geistigen Leistungen zur Anwendung. Die Methodik besitzt eine gute räumliche und zeitliche Auflösung und läßt sich mit anderen neurowissenschaftliche…