Regionale Hirndurchblutung und zerebrovaskuläre Reservekapazität in der Indikationsstellung zur gefäßrekonstruktiven Operation
M. N. Nemati, H. Dietz · Fortschritte der Neurologie · Psychiatrie · 1996 · Heft 12 · S. 515-521
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Die kausale Behandlung der zerebralen Ischämie setzt eine genaue Analyse der zugrunde liegenden Störung der Hirndurchblutung voraus. Zerebrale Ischämien können auf einer hämodynamischen Insuffizienz beruhen oder Folge eines thromboembolischen Geschehens sein. Die Unterscheidung beider Ischämieformen ist nur durch dynamische Messungen der regionalen Hirndurchblutung und Bestimmung der zerebrovaskulären Reservekapazität möglich. Diese erlauben die Abgrenzung einer kleinen Gruppe von Patienten mit Karotisverschlüssen oder der Kombination von Karotisverschluß mit Stenose der Gegenseite, bei denen ein…