Die postoperative antibiotische Therapie von zervikalen Lymphadenitiden durch nichttuberkulöse, atypische Mykobakterien*
M. C. Jäckel, O. Witt, S. W. Eber, H. Eiffert, R. Laskawi · Pädiatrische Praxis · 1999 · Heft 08 · S. 450-454
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung HINTERGRUND: Zervikale Lymphadenitiden durch atypische Mykobakterien werden mit zunehmender Häufigkeit bei Kleinkindern beobachtet. Die Therapie der Wahl ist die operative Entfernung der befallenen Halslymphknoten. Aufgrund des infiltrativen Charakters der Entzündung bleibt die chirurgische Sanierung zuweilen jedoch inkomplett und ist dann mit einem hohen Rezidivrisiko behaftet. In diesen Fällen könnte eine zusätzliche antibiotische Therapie von Nutzen sein. METHODEN: Die Studie umfaßt 4 Kinder mit kulturell nachgewiesener oder klinisch vermuteter atypischer Mykobakteriose der Halslymphknoten, di…