Hydroxyäthylstärke in der Therapie der Bellschen Fazialislähmung
R. Laskawi, J. Brauneis, W. Damenz, M. Schröder · Pädiatrische Praxis · 1990 · Heft 03 · S. 163-165
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Die derzeitige Therapie der Wahl bei der Bellschen Parese besteht in einer kombinierten Infusionstherapie aus niedermolekularen Dextranen, einem Kortisonäquivalent sowie Pentoxifyllin. Im Rahmen der Diskussion um das Nebenwirkungsrisiko der niedermolekularen Dextrane (z. B. dextraninduziertes Nierenversagen) wird Hydroxyäthylstärke als Ersatz bei gleicher rheologischer Wirksamkeit empfohlen. - An der Hals-Nasen-Ohren-Klinik der Universität Göttingen wurden insgesamt 33 Patienten mit der Diagnose einer Bellschen Parese mit einem Infusionsschema behandelt, das Hydroxyäthylstärke anstelle niedermole…