Stimmrehabilitation nach totaler Laryngektomie: Mikrovaskuläre Larynxersatzplastik (Laryngoplastik) statt Stimmprothese
R. Hagen · Pädiatrische Praxis · 1990 · Heft 04 · S. 213-216
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Seit der Einführung der sogenannten Stimmprothesen ist die tracheoösophageale Punktion weltweit die am weitesten verbreitete operative Methode der Stimmrehabilitation nach totaler Laryngektomie. Die Stimmprothese ermöglicht zwar eine sicher reproduzierbare Stimme, die anderen Techniken (ösophagusersatzsprache, elektrische Tongeber, andere operative Methoden) überlegen ist (Tonhaltedauer, Frequenz, Lautstärke), Nachteile sind jedoch: hoher Anblasedruck, Granulationsbildung am Stimmshunt, Verstopfen oder Undichtigkeit von Prothese oder Stimmshunt, Umkippen der Prothese, Spontanverschluß des Shuntes…