ERA bei retrokochleären Hörstörungen*
T. Lenarz · Pädiatrische Praxis · 1988 · Heft 03 · S. 123-128
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Die Diagnostik retrokochleärer Hörstörungen wurde durch den breiten klinischen Einsatz der ERA (Electric Response Audiometry) wesentlich verbessert. Die AEP (Akustisch Evozierte Potentiale) erlauben eine genaue Topodiagnostik des gesamten auditorischen Systems. Allerdings müssen die spezifischen Eigenschaften und Grenzen der einzelnen Potentialgruppen (kochleäre Potentiale, Nerven- und Hirnstammpotentiale, Thalamuspotentiale, kortikale Potentiale) hinreichend beachtet werden, um Überinterpretationen zu vermeiden. Anhand des eigenen Untersuchungsmaterials an über 3500 Patienten kann die Mehrzahl r…