Gibt es arteriovenöse Anastomosen der Riechschleimhaut?
G. Grevers · Pädiatrische Praxis · 1988 · Heft 08 · S. 395-339
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Arteriovenöse Anastomosen wurden erstmals vor 250 Jahren erwähnt. Seither wurden diese eigenartigen und morphologisch untereinander sehr stark differierenden, vaskulären Strukturen für fast jedes Organ oder Gewebe beschrieben. Soweit dies den Kopf-Hals-Bereich betrifft, wurden arteriovenöse Anastomosen bisher hauptsächlich in der respiratorischen Nasenschleimhaut des Menschen und verschiedener Tierspezies sowie im Kaninchenohr entdeckt. Letzteres bietet durch seine exponierte Lage hervorragende Bedingungen für in-vivo-Untersuchungen mittels der sogenannten „ear-chamber-technique”. Die Existenz ar…