CareLit Fachartikel

Die Zwangseinweisung psychiatrischer Patienten im nationalen und internationalen Vergleich - Häufigkeiten und Einflußfaktoren

Anita Riecher-Rössler, W. Rössler · Fortschritte der Neurologie · Psychiatrie · 1992 · Heft 10 · S. 375-382

Dokument
1097038
CareLit-ID
Jahr
1992
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
ja
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Fortschritte der Neurologie · Psychiatrie
Autor:innen
Anita Riecher-Rössler, W. Rössler
Ausgabe
Heft 10 / 1992
Jahrgang 60
Seiten
375-382
Erschienen: 1992-10-01 00:00:00
ISSN
0720-4299

Zusammenfassung

Zusammenfassung Die Häufigkeit der Zwangseinweisung psychiatrischer Patienten ist im nationalen und internationalen Vergleich sehr unterschiedlich. In den alten Bundesländern erfolgen zwischen 2,8 % (Bremen) und 44,8 % (West-Berlin) aller stationären psychiatrischen Aufnahmen zwangsweise. Noch größer ist die Spannbreite, wenn man verschiedene westliche Länder vergleicht: Während in Dänemark die Zwangseinweisungshäufigkeit bei nur 5 % aller Aufnahmen liegt, beträgt sie in der Schweiz 50-93 %. In der vorliegenden Arbeit wird versucht, die Ursachen dieser großen Spannbreite zu analysieren, wobei unterschieden wird…

Schlagworte

Dänemark Arbeit Berlin Fortschritte der Neurologie · Psychiatrie