CareLit Fachartikel

Das „Goldblatt-Phänomen am Uterus“ und die latente Nierenerkrankung als Ursache der schwangerschaftsinduzierten Hypertonie - Epidemiologie und therapeutische Konsequenzen*

W. Künzel · Geburtshilfe und Frauenheilkunde · 1990 · Heft 11 · S. 833-841

Dokument
1097055
CareLit-ID
Jahr
1990
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
ja
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Geburtshilfe und Frauenheilkunde
Autor:innen
W. Künzel
Ausgabe
Heft 11 / 1990
Jahrgang 50
Seiten
833-841
Erschienen: 1990-11-01 00:00:00
ISSN
0016-5751

Zusammenfassung

Zusammenfassung Die schwangerschaftsinduzierte Hypertonie ist in ihrer Genese noch völlig unklar. Epidemiologische Daten veranlassen zu der Annahme, daß zwei grundlegende Mechanismen bei der Ausbildung der Gestose bestehen, die in ihrer Komplexität bisher noch nicht verstanden wurden. Sie münden jedoch offensichtlich in die gleiche Symptomatik ein: Das „Goldblatt-Phänomen am Uterus“, ausgelöst durch eine gestörte maternale Immunantwort auf den Zytotrophoblasten im Sinne einer unzureichenden Akzeptanz, Reduktion der uterinen Durchblutung und Freisetzung vasoaktiver Substanzen aus der Plazenta. Die renale Komponen…

Schlagworte

Diagnostik Blutdruck Schwangerschaft Geburtshilfe und Frauenheilkunde