Zur Wirkung von Sexualsteroiden auf das Lipoproteinprofil
H. J. Prömpeler, J. Neulen, P. Wieacker, H. P. Zahradnik, M. Breckwoldt · Geburtshilfe und Frauenheilkunde · 1988 · Heft 11 · S. 785-787
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Hyperandrogenämie beeinflußt das Lipoproteinprofil ungünstig. Das atherogene Risiko wird durch eine Zunahme der LDL- bei gleichzeitiger Abnahme der HDL-Cholesterinfraktion erhöht. Bei drei Frauen, die einen androgenproduzierenden Tumor der Ovarien aufwiesen, konnte diese Beobachtung bestätigt werden. Nach Entfernung der Androgenquellen normalisierte sich das Lipoproteinprofil. Das atherogene Risiko wurde gebessert. Im Gegensatz dazu können Androgene bei Patienten mit testikulärer Feminisierung trotz extrem hoher Konzentration im Serum keine nachteilige Wirkung auf das Lipoproteinprofil ausüben. D…