Binokulare Probleme durch Aniseikonie und Anisophorie nach Katarakt-Operation
Thomas Krzizok, Herbert Kaufmann, Gesine Schwerdtfeger · Klinische Monatsblätter für Augenheilkunde · 1996 · Heft 06 · S. 477-480
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung HINTERGRUND Ziel der Kataraktchirurgie und der refraktiven Chirurgie ist häufig der Wunsch nach Emmetropie und Isometropie. Leider ist dieses Ziel oft nur zu Lasten der Binokularität erreichbar und verursacht Beschwerden durch Doppelbilder oder Asthenopie. Die Verträglichkeit einer operativ induzierten Anisometropie oder Isometropie wird meistens nur nach dem physikalisch errechneten Netzhautbildgrößenunterschied beurteilt, der mit den sog. „Aniseikonie-Programmen” berechnet wird. Die Höhe der subjektiv vom Patienten angegebenen Aniseikonie hängt jedoch von 3 Faktoren ab: 1. von der optisch bedin…