Immuntherapie nach habituellen Aborten bei väterlicher Chromosomentranslokation
D. Glaser, R. Wank, Margret Bartsch-Sandhoff, I. H. Pawlowitzki · Geburtshilfe und Frauenheilkunde · 1989 · Heft 01 · S. 58-60
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Bei einer 41jährigen VII-Gravida, I-Para, kamen als Ursachen von fünf Aborten sowohl eine reziproke Translokation der Chromosomen 1 und 18 beim Ehemann als auch eine partielle Identität der Ehepartner im HLA-System in Frage. In der 7. Schwangerschaft erfolgten deshalb eine vorgeburtliche Chromosomenanalyse und nach Auftreten uteriner Blutungen eine Immuntherapie mit väterlichen Lymphozyten. Nach dem Sistieren der Blutungen verlief die weitere Schwangerschaft komplikationslos. Der Fallberichl zeigt die Bedeutung einer umfassenden Ursachenabklärung bei habituellen Aborten nicht nur für die Diagnost…