Regionale Therapie von isolierten Mammakarzinom-Lebermetastasen
M. Lorenz, C. Hottenrott, M. Reimann-Kirkowa, A. Encke · Geburtshilfe und Frauenheilkunde · 1988 · Heft 06 · S. 425-429
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Aufgrund der hohen Ansprechrate bei kolorektalen Lebermetastasen wurde die intraarterielle Chemotherapie bei 14 Patientinnen mit isolierten Mammakarzinom-Lebermetastasen untersucht. Nach Ausschluß extrahepatischer Metastasierung erfolgte eine chirurgische Katheterplazierung mit Anschluß an eine Zytostatikapumpe (n = 2) bzw. subkutane Infusionskammer (n = 12). Die Patientinnen mit Infusionskammer erhielten eine modifizierte FAM-Therapie (Fluoro-uracil, Doxorubicin, Mitomycin C) kontinuierlich über 3 Tage alle 4-6 Wochen. Bei 11/14 Patientinnen (79%) konnte eine deutliche Tumorreduktion beobachtet…