Erfahrungen mit intravenöser Sulproston-Applikation bei massiven postpartalen Blutungen
W. Schönegg, J. Wessel, K. Schmidt-Gollwitzer · Geburtshilfe und Frauenheilkunde · 1987 · Heft 11 · S. 789-791
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Bei 43 Patientinnen der Universitäts-Frauenklinik Charlottenburg wurde wegen schwerer postpartaler Blutungen das Prostaglandin E2-Derivat Sulproston angewendet. Die Applikation erfolgte intravenös mit einer Dosis von 1,7 mcg/min (100 mcg/100 ml/h), in Einzelfällen mit kurzzeitiger Steigerung auf das 3fache. Der Effekt dieser Substanz erwies sich als hoch (schnelle und anhaltende Wirkung). In 80% traten keine Nebenwirkungen auf. Bei 6 Patientinnen kam es zu Temperaturanstiegen und bei 1 Patientin zur Venenreizung am Infusionsarm. Das Auftreten eines Atemnotsyndroms wurde nicht unbedingt im Kausalz…