Überlegungen zur sogenannten prophylaktischen Ovarektomie
R. Kürzl, D. Messerer, P. Messerer · Geburtshilfe und Frauenheilkunde · 1985 · Heft 02 · S. 115-118
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Durch die sog. prophylaktische Ovarektomie, d.h. die gleichzeitige Entfernung makroskopisch nicht pathologisch veränderter Ovarien bei einer Laparotomie wegen gutartiger Erkrankung (z.B. Uterus myomatosus), können Ovarialkarzinome verhindert werden. Dieser Eingriff wird deshalb in zahlreichen klinischen Untersuchungen mit zumeist abgeleiteten epidemiologischen Argumenten befürwortet. Modellrechnungen mit bevölkerungsbezogenen Daten der Bundesrepublik Deutschland zeigen aber auf, daß 1. die sog. prophylaktische Ovarektomie mit epidemiologischen Argumenten nicht zu begründen ist und daß 2. ein epid…