Die Bedeutung der internen Tokographie und intrapartalen Tokolyse für die Geburtsleitung
A. Hohlbein, J. Heinrich · Geburtshilfe und Frauenheilkunde · 1986 · Heft 09 · S. 619-624
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Die Analyse von 5611 durch interne Kardiotokographie überwachten Geburten ergab folgende Häufigkeiten tokographischer Alarmsituationen: Wehenamplitude ≥11 kPa (82,5 Torr) 3,1% Wehenfrequenz ≥6 Wehen/10 min 4,6% totale Kontraktionsfläche ≥40 kPa-Minute (300 Torr-Min./10 min) 5,4% uteriner Basaltonus ≥4 kPa (30 Torr) 0,9% irreguläre Wehentätigkeit 3,5%. In 70% der Fälle führten diese Formen der pathologisch gesteigerten Uterusaktivität zur fetalen Herzfrequenz beeinträchtigung und stellten Indikationen zur Tokolyse dar. Diese erfolgte intrapartal einmal oder wiederholt als Bolusinjektion von 25 μg…