Rh-Inkompatibilität - Azidose bei Neugeborenen nach intrauteriner Transfusion
J. W. Siebers · Geburtshilfe und Frauenheilkunde · 1985 · Heft 08 · S. 552-553
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Die Therapie schwerster kindlicher Rh-Erythroblastosen in der Schwangerschaft besteht in der intrauterinen Transfusion. Dabei werden in der Regel ACD-Adenin Erythrozytenkonzentrate verwendet. In zwei Fällen, die kurze Zeit nach der letzten intrauterinen Transfusion zur Entbindung kamen, entwickelte sich postpartal eine metabolische Azidose, die möglicherweise auf die verabreichten Erythrozytenkonzentrate zurückzuführen war. Mehrfache Messungen an ACD-Adenin-Erythrozyten-konzentraten ergaben pH-Werte zwischen 6,4 und 6,8. Da Heparin-Erythrozytenkonzentrate pH-Werte zwischen 7,18 und 7,25 aufweisen…