Genetische Determinierung der Knochendichte
A. Baltzer, J. Reinecke, P. Wehling, K.-P. Schulitz, P. Roke · Zeitschrift für Orthopädie und Unfallchirurgie · 1996 · Heft 03 · S. 198-200
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Die Osteoporose ist eine sehr häufig auftretende Erkrankung die jede vierte postmenopausale weiße Frau betrifft. Die verringerte Knochendichte führt zum Auftreten von Frakturen, vor allem den gefürchteten Schenkelhalsfrakturen. Eine erbliche Genese der ideopathischen Osteoporose ist nachgewiesen. Bei der Mineralisation des Knochens spielt der Vitamin-D-Rezeptor (VDR) eine Schlüsselrolle, dessen allelische Varianten zur Zeit für die Prognose der Knochendichte am besten nutzbar zu sein scheinen. Diese Allele sind mit den Endonuclease-Restriktionsstellen für Bsm-1, Apa-1 und Taq-1 korreliert. Von di…