Frakturinzidenz unter der medikamentösen Behandlung bei 803 Frauen mit einer Postmenopause-Osteoporose
A. Cronenberg, A. Minkus, G. Bremer, E. Keck · Zeitschrift für Orthopädie und Unfallchirurgie · 1993 · Heft 01 · S. 70-74
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung 803 Patientinnen mit einer gesicherten Postmenopause-Osteoporose wurden zu radiologisch gesicherten Frakturen vor und während einer medikamentösen Therapie befragt. Unter einer Monotherapie (Fluorid oder Calcium) (n = 92) wurde eine Abnahme peripherer Frakturen um 54% und zentraler um 49%, unter einem Zweier-Schema (Fluorid und Calcium) (n = 226) peripher um 58% und zentral um 60%, unter einem Dreier-Schema (Fluorid, Calcium und Östrogene oder Vitamin D) (n = 223) peripher um 83% und zentral um 72% sowie unter einem Vierer-Schema (n = 254) peripher um 85% und zentral um 75% beobachtet.