Octopusperimetrie bei neuroophthalmologischen Erkrankungen - Ein Beitrag zum Problem der optimalen Programmwahl anhand von 427 Fällen
M. Graf, O. Meienberg · Klinische Monatsblätter für Augenheilkunde · 1991 · Heft 06 · S. 530-537
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Aus dem Patientengut des Augenspitals Basel wurden 427 Fälle, welche wegen einer neuroophthalmologischen Problemstellung am Octopusgerät 201 untersucht wurden, retrospektiv geprüft. Es interessierte vor allem, welches Programm bei bestimmten Fragestellungen am besten eingesetzt wird, um mit möglichst geringem Untersuchungsaufwand ein Optimum an Information zu erhalten. Bei Optikus- und Chiasmaaffektionen gaben die quantitativen Programme 31 bis 34 am häufigsten die klinisch relevante Auskunft. Einzige Ausnahme bildete die anteriore ischämische Optikusneuropathie, bei welcher das semiquantitative…