Komplikationen nach Starstich-Operationen 1751*
A. Henning · Klinische Monatsblätter für Augenheilkunde · 1991 · Heft 12 · S. 461-466
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung 1751 wurde der Okulist Joseph Hillmer wegen Scharlatanerie aus Petersburg ausgewiesen aufgrund eines Gutachtens, das auf 125 Fallgeschichten aus seiner russischen Klientel fußte, darunter 60 Kataraktpatienten mit 80 Linsendepressionen. Unter 82% Mißerfolgen sind postoperative Komplikationen angeführt, deren Symptome epikritisch Krankheitsbilder erkennen lassen, die 1751 ätiologisch unbekannt waren. Wenigstens fünf der Augen erlitten postoperativ Amaurosen mutmaßlich wegen Amotio retinae. Die Gutachter sahen die Ursache dafür in Hillmers unpräziser, grober Handhabung der Starnadel. Mindestens 18 F…