Computerperimetrie zur Verlaufskontrolle der Opticusneuropathie bei Pseudotumor cerebri
H. Gruber, Th. Czech · Klinische Monatsblätter für Augenheilkunde · 1990 · Heft 04 · S. 214-215
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Die computerkontrollierte statische Perimetrie muß als Methode der Wahl zur Verlaufskontrolle der Opticusneuropathie bei Pseudotumor cerebri bezeichnet werden. Eine diskrete periphere GF-Depression ist erster Hinweis auf eine Sehnervenschädigung. Bei anhaltender Hirndrucksteigerung breitet sich die GF-Depression allmählich nach zentral aus. Schließlich nimmt die Sehschärfe kontinuierlich ab. Bei rechtzeitiger Senkung des intrakraniellen Drucks sind die GF-Ausfälle weitgehend reversibel und eine Opticusatrophie kann vermieden werden.