Ophthalmopathologische Befunde bei Moorleichen
S. Ry Andersen · Klinische Monatsblätter für Augenheilkunde · 1990 · Heft 08 · S. 187-190
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung In der Literatur finden sich Beschreibungen von mehr als 1800 europäischen Moorleichenfunden, die überwiegend aus Nordwestdeutschland und Dänemark stammen. Beschrieben werden die Befunde einer mehr als 2700 Jahre alten weiblichen Moorleiche aus dem Borremoor in Dänemark, die als Besonderheit eine traumatische Gesichtsquetschung aufwies. Licht- und raster-elektronenmikroskopische Untersuchungen eines Auges und Ohres zeigen runde Körperchen, höchstwahrscheinlich geschrumpfte Erythrocyten in den Blutgefäßen, jedoch keine extravaskulären Blutungen. Dies läßt darauf schließen, dass die Gesichtsquetsch…